Einleitung
Die Erforschung der germanischen Gesellschaften um das Jahr 100 n. Chr. konzentriert sich traditionell auf politische Strukturen, Kriegswesen, Sozialordnung und Religiosität. Der Bereich des Spiels hingegen erscheint auf den ersten Blick marginal. Doch gerade spielerische Praktiken erlauben einen besonders aufschlussreichen Zugang zur Mentalitätsgeschichte. Im Spiel verdichten sich Vorstellungen von Ehre und Freiheit, von sozialer Hierarchie und Gemeinschaft, von Schicksal und Strategie. Spiel ist in vormodernen Gesellschaften kein klar abgegrenzter Bereich „freier Zeit“, sondern integraler Bestandteil sozialer Ordnung.
Diese Arbeit untersucht Spiel- und Vergnügungsformen in germanischen Gesellschaften um 100 n. Chr. im Spannungsfeld von archäologischer Evidenz, römischer Ethnographie und späterer literarischer Traditionsbildung. Im Zentrum stehen das Würfelspiel als existenzielles Glücksspiel mit der Möglichkeit dauerhafter Unfreiheit, strategische Brettspiele als Ausdruck sozialer Ordnung sowie performative Gesangs- und Erzählpraktiken als Medien kollektiver Erinnerung. Dabei werden regionale Unterschiede zwischen rheinischem Grenzraum, elbgermanischem Binnenland und nordskandinavischem Raum berücksichtigt. Abschließend erfolgt eine quellenkritische Einordnung.
Quellenlage und methodische Voraussetzungen
Die zentrale literarische Quelle für germanische Lebensformen um 100 n. Chr. ist Tacitus’ Germania (98 n. Chr.). Tacitus verfolgt jedoch keine ethnographische Neutralität; seine Schrift dient zugleich der impliziten Kritik an römischen Zuständen. Die Germanen erscheinen als moralische Kontrastfiguren, teils idealisiert, teils als barbarische Gegenwelt. Aussagen über Spiel und Vergnügen sind daher diskursiv gerahmt.
Ergänzend sind Caesars De bello Gallico sowie einzelne Hinweise bei Plinius dem Älteren heranzuziehen. Archäologisch stützen sich Aussagen auf Würfel- und Spielsteinfunde aus Norddeutschland, den Niederlanden, Dänemark und Südskandinavien. Für performative Erzählkultur bieten spätere literarische Zeugnisse wie das altenglische Beowulf-Epos oder eddische Dichtung strukturelle Vergleichsmöglichkeiten, wenngleich sie mehrere Jahrhunderte jünger sind.
Die Rekonstruktion bleibt hypothetisch und operiert mit Wahrscheinlichkeiten. Gleichwohl erlaubt die Zusammenschau von Text- und Sachquellen eine differenzierte Annäherung.
Das Würfelspiel: Unfreiheit, Einsatz und Materialität
Unter den spielerischen Praktiken ragt das Würfelspiel besonders hervor. Tacitus beschreibt mit deutlicher Verwunderung die Leidenschaft der Germanen für das Glücksspiel. Sie spielten, so berichtet er, mit solcher Ernsthaftigkeit, dass sie, nachdem sie Hab und Gut verloren hatten, im letzten Wurf ihre eigene Freiheit einsetzten.
Es ist fast die einzige etwas ausführlichere Quelle diesbezüglich und deshalb schauen wir uns das mal etwas genauer an. Die entscheidende Passage lautet im lateinischen Original:
“Aleam, quod mirere, sobrii inter seria exercent, tanta lucrandi perdendive temeritate ut, cum omnia defecerunt, extremo ac novissimo iactu de libertate ac de corpore contendant. Victus voluntariam servitutem adit, quamvis iuvenior, quamvis robustior: adligari se ac venire patitur.”
(Tacitus, Germania 24)
Wörtlich übersetzt:
„Das Würfelspiel – was man kaum glauben mag – betreiben sie nüchtern in ernsten Angelegenheiten, mit so großer Leidenschaft für Gewinn und Verlust, dass sie, wenn alles verloren ist, beim letzten und entscheidenden Wurf um ihre Freiheit und um ihren Leib kämpfen. Der Besiegte begibt sich in freiwillige Knechtschaft, auch wenn er jünger, auch wenn er kräftiger ist: er lässt sich fesseln und verkaufen.“
Zwei Formulierungen sind hier besonders wichtig:
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„de libertate ac de corpore contendant“ – sie kämpfen/streiten „um Freiheit und um den Körper“, also um die eigene Person.
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„victus voluntariam servitutem adit“ – „der Besiegte geht in freiwillige Knechtschaft“.
Tacitus betont dabei ausdrücklich die Freiwilligkeit (voluntariam), was für ihn ein moralischer Kontrast zur römischen Dekadenz ist. Er staunt über die Konsequenz, mit der die Germanen das Ergebnis akzeptieren.
Zur Dauer sagt Tacitus nichts explizit. Da er aber von venire patitur („er lässt sich verkaufen“) spricht, ist davon auszugehen, dass es sich nicht um eine kurzfristige symbolische Unterwerfung handelte, sondern um reale, potentiell dauerhafte Unfreiheit – sofern keine spätere Auslösung erfolgte.
Tacitus beschreibt, dass der Verlierer sich freiwillig in Knechtschaft begab, sich fesseln ließ und den Weiterverkauf akzeptierte. Diese Selbstverpfändung war keine symbolische Geste, sondern bedeutete reale Unfreiheit. Über ihre Dauer äußert sich Tacitus nicht ausdrücklich. Der Kontext legt jedoch nahe, dass es sich um eine dauerhafte, möglicherweise lebenslange Bindung handelte, sofern keine Auslösung durch Verwandte erfolgte. In einer Gesellschaft, in der Freiheit politischer Status und soziale Zugehörigkeit zugleich war, bedeutete dieser Verlust einen fundamentalen Einschnitt. Der Betroffene verlor seine Stellung im Kreis der freien Krieger und seine politische Mitwirkungsfähigkeit. Das scheinbare Paradox, dass freiheitsliebende Krieger ihre Freiheit im Spiel aufs Spiel setzten, lässt sich nur verstehen, wenn Ehre als übergeordneter Wert begriffen wird. Die Bereitschaft, den Einsatz zu steigern, demonstrierte Mut; die Annahme der Niederlage bewahrte Integrität. Wer sich weigerte, hätte Feigheit signalisiert. Das Glücksspiel wurde so zur existenziellen Ehrprobe.
Archäologische Funde bestätigen die Verbreitung von Würfeln im germanischen Raum des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. Die überwiegende Mehrzahl besteht aus Knochen oder Geweih; seltener finden sich Holz- oder Glasexemplare. Die Form ist meist kubisch. Die sechs Seiten tragen eingebohrte oder eingeritzte Punkte, die als numerische Markierungen dienen. Die Anordnung folgt häufig dem römischen Standard, bei dem gegenüberliegende Seiten zusammen die Summe sieben ergeben. Diese Standardisierung verweist auf intensiven Kontakt mit dem Imperium Romanum, insbesondere im Rhein-Weser-Gebiet.
Die Würfel tragen keine symbolischen Runenzeichen; sie sind numerisch codiert. Dennoch war ihre Verwendung nicht notwendig säkular im modernen Sinne. In einer Kultur, in der Losorakel praktiziert wurden, konnte der Würfelwurf als Ausdruck göttlicher Fügung erscheinen. Der Zufall war potentiell religiös aufgeladen.
Über die genauen Spielregeln schweigen die Quellen. Wahrscheinlich handelte es sich um Vergleichsspiele mit einem oder mehreren Würfeln, bei denen die höhere Augenzahl gewann. Entscheidend war jedoch nicht die Komplexität der Regel, sondern die Logik des Einsatzes. Das Spiel war ein Wagnis. Zunächst standen materielle Güter auf dem Spiel, doch im Extremfall wurde die eigene Person verpfändet.
Regionale Unterschiede sind hierbei wahrscheinlich. Im rheinischen Grenzraum, wo römische Kontakte dicht waren, dürfte das Würfelspiel stärker verbreitet und formal standardisiert gewesen sein. Im elbgermanischen Binnenland könnten losebasierte Entscheidungspraktiken neben oder anstelle des kubischen Würfels fortbestanden haben. Im nordischen Raum wiederum verbanden sich möglicherweise römische Einflüsse mit eigenständigen Entwicklungen.
Freiheit, Verlust und soziale Integration: Die innere Logik germanischer Unfreiheit
Die bei Tacitus geschilderte Selbstversklavung durch Glücksspiel wirft eine strukturelle Frage auf, die über das Phänomen des Würfelns hinausreicht: Wenn freie Männer ihre Freiheit verspielen konnten, muss es innerhalb germanischer Gemeinschaften eine institutionalisierte Form innerer Unfreiheit gegeben haben. Die Vorstellung einer ausschließlich aus freien Kriegern bestehenden Dorfgemeinschaft ist mit dieser Quelle nicht vereinbar.
Tacitus’ Formulierung „de libertate ac de corpore contendant“ (Germ. 24) deutet an, dass nicht bloß Besitz, sondern die eigene Rechts- und Sozialstellung auf dem Spiel stand. Der Verlierer „voluntariam servitutem adit“ und „adligari se ac venire patitur“ – er begibt sich freiwillig in Knechtschaft, lässt sich fesseln und verkaufen. Diese Beschreibung impliziert eine reale, sozial anerkannte Rechtsfolge. Wäre sie bloß symbolisch oder rein temporär, hätte Tacitus den drastischen Verkaufsvorgang kaum betont.
In Germania 25 beschreibt Tacitus sodann die Stellung der „servi“ in germanischen Gesellschaften. Diese seien nicht wie römische Haussklaven organisiert; vielmehr bewirtschafte jeder „seinen eigenen Sitz“ (suam quisque sedem). Das deutet auf eine Form abhängiger Bauernschaft hin, deren Unfreiheit weniger haushaltsgebunden als vielmehr grundherrschaftlich strukturiert war. Es handelt sich nicht um rechtlose Hausdiener, sondern um Personen mit eigenem Wirtschaftsbetrieb, die Abgaben leisten.
Die Kombination beider Kapitel legt nahe, dass die durch Glücksspiel begründete Unfreiheit in ein bereits bestehendes System sozialer Abhängigkeit integriert wurde. Die Dorfgemeinschaft war demnach sozial differenziert. Neben freien Kriegern existierten abhängige Personen, deren Status zwar untergeordnet, aber strukturell vorgesehen war. Diese Beobachtung hat politische Implikationen. Freiheit war im germanischen Kontext nicht bloß persönliche Ungebundenheit, sondern Voraussetzung politischer Teilhabe. Die Teilnahme an der Volksversammlung (Thing), das Tragen von Waffen, die Zugehörigkeit zu Gefolgschaften – all dies setzte den Status des Freien voraus. Der Verlust der Freiheit bedeutete somit den Verlust politischer Stimme und militärischer Gleichrangigkeit. Der ehemalige Freie wurde aus dem Kreis der Entscheidungsberechtigten ausgeschlossen.
Gerade hierin liegt das anthropologische Gewicht der Würfelszene. Das Spiel war keine beiläufige Unterhaltung, sondern eine riskante Statusprobe. Wer spielte, riskierte nicht nur Eigentum, sondern seine Einbindung in die politische Gemeinschaft. Die Annahme der Niederlage und die freiwillige Unterwerfung bewahrten die Ehre, führten jedoch zur sozialen Degradierung. Die Alternative – die Verweigerung des Einsatzes oder die Nichtanerkennung des Ergebnisses – hätte womöglich die eigene Reputation zerstört.
Die Existenz solcher inneren Statusverluste relativiert zugleich das Bild einer egalitären Kriegergesellschaft. Die germanische Sozialstruktur war dynamisch. Status konnte verloren gehen. Freiheit war nicht absolut gesichert, sondern sozial konditioniert. Dies unterscheidet die germanische Unfreiheit sowohl von der römischen Sklaverei, die primär durch Kriegsgefangenschaft oder Geburt definiert war, als auch von späteren mittelalterlichen Leibherrschaftsformen, die stärker erblich verfestigt waren.
Regional dürfte diese Struktur unterschiedlich ausgeprägt gewesen sein. Im rheinischen Grenzraum, unter dem Einfluss römischer Wirtschaftsformen, könnten Abhängigkeitsverhältnisse stärker ökonomisch differenziert gewesen sein. In nördlicheren Regionen scheint die Integration unfreier Personen stärker in ländliche Produktionsstrukturen eingebettet gewesen zu sein. In jedem Fall zeigt sich: Die germanische Gemeinschaft war kein homogener Verband Freier, sondern ein Gefüge unterschiedlicher Rechtsstellungen.
Die Würfelstelle bei Tacitus wird so zu einem Schlüsseltext. Sie eröffnet den Blick auf die Fragilität von Freiheit in einer Gesellschaft, die Freiheit zugleich hochschätzte. Gerade weil Freiheit als höchster Wert galt, konnte ihr Verlust im Spiel als ultimative Konsequenz einer freiwilligen Risikoentscheidung erscheinen. Das Spiel machte sichtbar, dass Freiheit nicht naturgegeben, sondern sozial gebunden und potenziell reversibel war.
Strategische Brettspiele und soziale Ordnung
Neben dem Glücksspiel existierten strategische Brettspiele. Spielsteine aus Glas, Bernstein oder Knochen finden sich insbesondere in reich ausgestatteten Gräbern. Ihre Präsenz in elitären Kontexten deutet auf sozialen Statuswert.
Die Forschung bringt diese Funde mit frühen Formen der Tafl-Spiele in Verbindung, deren spätere Ausprägungen im skandinavischen Raum gut belegt sind. Charakteristisch ist eine asymmetrische Spielstruktur: Eine zentrale Figur wird von Verteidigern geschützt und von Angreifern bedroht. Diese Struktur lässt sich als symbolische Miniatur politischer Ordnung lesen. Herrschaft erscheint als Zentrum, Gefolgschaft als Schutzring, äußere Bedrohung als permanenter Zustand.
Während das Würfelspiel dem Zufall und damit dem Schicksal Raum gab, verkörperte das Brettspiel strategische Planung. Es modellierte militärisches Denken und spiegelte hierarchische Ordnungsvorstellungen. Besonders im nordskandinavischen Raum dürfte diese Spielform im Verlauf der römischen Kaiserzeit an Bedeutung gewonnen haben.
Gesang, Rezitation und performative Erinnerung
Spiel und Vergnügen erschöpften sich jedoch nicht in materiellen Spielgeräten. Tacitus erwähnt Gesänge, in denen die Germanen ihre Herkunft und Heldentaten besangen. Diese carmina waren zentrale Medien kollektiver Erinnerung.
Im Rahmen von Gelagen, die zugleich politische Versammlungen waren, wurden Geschichten rezitiert, möglicherweise von spezialisierten Sängern vorgetragen. Jahrhunderte später schildert das altenglische Beowulf-Epos den scop im Saal Heorot, der genealogische und heroische Erzählungen vorträgt. Auch wenn diese Quelle zeitlich entfernt ist, deutet sie auf eine lange Tradition performativer Erinnerungskultur. Ich gehe darauf hier genauer ein.
Der Gesang erfüllte mehrere Funktionen: Er bewahrte Geschichte, legitimierte Herrschaft, vermittelte Normen und stiftete Gemeinschaft. Während das Würfelspiel Hierarchien verschärfen konnte, indem es Gewinner und Verlierer produzierte, integrierte der Gesang die Anwesenden in eine gemeinsame narrative Ordnung.
Regionale Unterschiede sind auch hier anzunehmen. Im rheinischen Raum standen diese Praktiken im Spannungsfeld römischer kultureller Präsenz. Im nordischen Raum entwickelten sich stärker eigenständige heroische Traditionen, die später literarisch fixiert wurden.
Entwicklungsperspektiven
Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte intensivierten sich kulturelle Transfers. Strategische Brettspiele wurden komplexer, die heroische Erzählkultur differenzierter. Mit der Christianisierung verschob sich die normative Bewertung des Glücksspiels; existenzielle Selbstverpfändung widersprach zunehmend christlichen Moralvorstellungen.
Spiel blieb jedoch ein kultureller Seismograph gesellschaftlicher Werte. Zwischen Würfelwurf, Brettspiel und Gesang spiegeln sich zentrale Spannungslinien: Freiheit und Bindung, Schicksal und Strategie, Individuum und Gemeinschaft.
Schluss
Spiel in den germanischen Gesellschaften um 100 n. Chr. war kein Randphänomen, sondern ein Kernbereich sozialer Praxis. Im Würfelspiel manifestierte sich eine radikale Risikokultur, in der numerisch markierte Knochenwürfel zum Instrument existenzieller Entscheidungen werden konnten. Die Möglichkeit dauerhafter Unfreiheit war reale Konsequenz und zugleich Ausdruck einer Ehrvorstellung, die Sicherheit unterordnete. Strategische Brettspiele modellierten politische Ordnung und militärisches Denken. Gesang und Rezitation bewahrten Erinnerung und stifteten Identität.
Regional unterschiedlich ausgeprägt und durch römische Kontakte beeinflusst, bildeten diese Spielformen ein vielgestaltiges Panorama. In ihnen zeigt sich eine Gesellschaft im Wandel, deren Ernst sich gerade im Spiel offenbart. Wer das Spiel versteht, versteht die Struktur der Welt, in der es gespielt wird.
Literaturverzeichnis
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